DFB Frauentrikots zur WM 2015

Fußballtrikots für die Frau

Frauentrikots zur WM 2015 in Kanada header image 3

Frauentrikots für die WM 2015 in Kanada

Die neuen Frauentrikots zur Fußball WM 2015

„Ein großes Ziel vor Augen“ – das ist der Slogan zur Fußball WM 2015 der Frauen in Kanada. Mit jedem Jahr gelingt es dem deutschen Team um Bundestrainerin Silvia Neid mehr Fans zu gewinnen, die sich nach den Triumphen 2003 und 2007 große Hoffnungen auf den Titel machen können. Für Silvia Neid wird es ein Abschiedsturnier werden, das sie erneut mit großartigen Leistungen ihrer Mannschaft krönen will. Gespielt wird vom 6. Juni bis zum 5. Juli und zum ersten Mal sind 24 Teams anstatt 16 vertreten. Große Diskussionen gab es um die Platzverhältnisse, genauer gesagt den Kunstrasen. Aber die Spielerinnen befinden sich in Bestform und werden am 7. Juni gegen die Elfenbeinküste auflaufen. Die neuen Trikots des Ausrüsters Adidas werden sie dabei hoffentlich noch mehr beflügeln.

Das neue DFB Frauentrikot 2015

Das neue DFB Frauentrikot 2015

Das neue DFB Trikot der Damen

Als elegant und sportlich wird es bezeichnet, ein echter Blickfang ist das neue Trikot, das zum ersten Mal beim Länderspiel gegen Brasilien präsentiert wurde, auf jeden Fall. Adidas überzeugt auch hier wieder durch ein geradliniges Design, das durch kleine verspielte Details noch verschönert wird. Natürlich ist es im Gegensatz zu den Herrentrikots tailliert geschnitten und betont die weibliche Seite durch diesen Schnitt, was durch die kürzeren Ärmel noch unterstützt wird. Selbstverständlich ist auch der Bundesadler wieder auf der linken Seite zu finden, zusammen mit zwei Sternen für die beiden errungenen Weltmeistertitel. Interessanterweise sind diesmal aber die Adidas-Streifen nicht auf den Ärmeln, sondern nur auf den Schultern zu finden. Alle Infos hier.

Trikot zur WM 2015 (Foto: adidas presse)

Trikot zur WM 2015 (Foto: adidas presse)

Auf den ersten Blick ist es traditionell und klassisch in Schwarz-Weiß gestaltet, doch die unauffälligen aber gut angepassten roten Akzente verleihen dem Trikot zusätzlich Dynamik. Die Farbakzente befinden sich an den Ärmeln, am Bund und am Zentrum des V-Ausschnittes, der ein weiterer moderner Zug an dem Shirt ist. Ob diese Farbtupfer nun ein Zeichen für die Einschüchterung des Gegners sein sollen oder ob sie das Spielfeld einfach nur ein bisschen bunter gestalten sollen, bleibt der Meinung des Zuschauers überlassen. Sie sorgen jedenfalls für einen etwas lockeren Stil des ansonsten streng wirkenden Trikots. Ebenso auflockern und die Verbundenheit mit den Fans präsentieren soll die über dem Nacken aufgenähte Deutschlandfahne.

Auch die klassische schwarze Hose setzt Farbakzente, denn unter dem Bund befindet sich ein roter Streifen. Außerdem hat sich der Hersteller bei den Stutzen etwas einfallen lassen: Diese sind nämlich oben schwarz und gehen in schmalen Streifen allmählich in den unteren weißen Teil über.

Beim Auswärtstrikot dagegen sollte jeder Gegner rot sehen: Das ist nämlich die dominierende Farbe dieses Dresses. Modische Highlights werden durch die schwarzen Akzente an Ärmel und Kragen gesetzt, sowie durch den unauffälligen Farbverlauf, der gestreift in ein etwas helleres rot übergeht. Auch das DFB-Logo und die Weltmeistersterne sind komplett in schwarz gehalten. Auch die Hose ist ganz in rot gefärbt, einzig der schwarze Streifen am Bund und die klassischen Adidas Streifen fallen ins Auge. Die Stutzen weise dasselbe Design wie beim Heimdress auf, nur ersetzt hier wiederum rot den schwarzen Teil.
Aber natürlich ist neben dem Aussehen die Qualität ebenso wichtig. Die Belastungen des Sports halten diese neuen Adidas Schmuckstücke aber problemlos aus, denn die moderne Climacool-Technologie sorgt für einen guten Abtransport des Schweißes und bringt die notwendige Kühlung durch eine gute Belüftung. An den Ärmeln und am Saum befindet sich zudem ein Mesh-Einsatz, der den guten Sitz des Shirts noch unterstützen soll.

Bei den Spielern kam die neue Arbeitskleidung schon einmal sehr gut an, jetzt muss es nur noch die Unterstützer der deutschen Damen überzeugen. Ob beim Public-Viewing, bei einer WM-Party vor dem Fernseher oder beim Training – das dezente und stilsichere Trikot ist für jeden Fan optimal, der die deutschen Damen unterstützen möchte. Und auch zur Alltagskleidung trägt es sich ebenfalls ideal.

Der DFB-Kader zur WM 2015

Den 23-köpfigen Kader hat Bundestrainerin Silvia Neid inzwischen benannt, er besteht aus 20 Spielerinnen und drei Torhüterinnen. Zum größten Teil besteht er noch aus den Europameisterinnen von 2013, von denen 18 Spielerinnen mit zur WM nach Kanada fahren. Doch auch einige junge Talente ergänzen den Kader: Drei Spielerinnen, die im letzten Jahr U20-Weltmeister wurden, sind mit dabei. Überraschungen bei den Nominierungen sind wie erwartet ausgeblieben.

Hier der gesamte Kader:

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Ein besonderes Turnier wird es sicherlich für die deutsche Nummer eins, Nadine Angerer. Nach der WM wird die Weltfußballerin des Jahres 2013 nach 19 erfolgreichen Jahren aus der Nationalelf zurücktreten. Eine feste Größe ist auch die Abwehrspielerin Saskia Bartusiak, die bei der EM 2013 in Schweden einen großen Anteil am Turniersieg hatte und nach ihrer Kreuzbandverletzung ebenso wie Lena Lotzen wieder fit ist. Auch die zuletzt angeschlagenen Josephine Henning und Simone Laudehr sind mit dabei. Für die Mission „Dritter Stern“ ist für Silvia Neid vor allem Erfahrung gefragt: Mit Nadine Angerer, Annike Krahn, Melanie Behringer, Anja Mittag und Celia Sasic sind gleich fünf Spielerinnen nominiert, die mehr als hundert Länderspiele vorzuweisen haben.

Im Angriff setzt die Bundestrainerin auf die Jugend: Die beiden Nachwuchsstürmerinnen Lena Petermann und Pauline Bremer sammeln zum ersten Mal Erfahrungen bei einem großen Turnier. Die meisten Nationalspielerinnen stellen der Champions-League Sieger FFC Frankfurt mit 5 Spielerinnen, der Meister Bayern München und der Pokalsieger aus Wolfsburg mit je 4 Nominierten. Trotzdem treten die Deutschen nicht in Bestbesetzung an, denn mit Nadine Keßler, Luisa Wensing und Lira Alushi fehlen gleich drei feste Größen.

Der WM 2015 Spielplan

Nach der Erweiterung auf 24 Mannschaften sind erwartungsgemäß einige Nationen zum ersten Mal bei einer WM vertreten, wie zum Beispiel die Schweiz, Spanien, Costa Rica und die Elfenbeinküste. Gespielt wird in sechs Gruppen, von denen sich jeweils die Gruppensieger und -zweiten sowie die vier besten Gruppendritten für das Achtelfinale qualifizieren. Der Gastgeber trifft im Eröffnungsspiel am 7. Juni um 0 Uhr deutscher Zeit auf China. Einen Monat später steigt am 5. Juli um 16 Uhr das Finale, in das sich auch die deutschen Damen zaubern wollen. Für das deutsche Team lauten die Gruppengegner in Gruppe B Elfenbeinküste (7. Juni, 22 Uhr), der Vize-Europameister Norwegen (11. Juni, 22 Uhr) und Thailand (15. Juni, 22 Uhr). Gespielt wird in sechs Stadien, die quer über das ganze Land verteilt sind: in Edmonton, Moncton, Montreal, der Hauptstadt Ottawa, dem Wintersportort Vancouver und in Winnipeg.

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Die WM-Mitfavoriten auf den Weltmeistertitel 2015

Als Europameister 2013 ist das deutsche Team sicherlich auch ohne drei wichtige Akteure einer der Favoriten, zumal ja auch der aktuelle Champions-League-Sieger mit dem FFC Frankfurt einige Spielerinnen stellt. Trotzdem ist es schwierig, einen klaren Favoriten zu benennen. Hervorragende Chancen haben jedenfalls die USA, die mit einem starken Kader und überragenden Ergebnissen in den letzten Monaten in Bestform sind. Auch Frankreich gilt als Topfavorit: „Les Bleues“ haben sich in den letzten Jahren enorm gesteigert und gelten auch dank der Topleistungen der Clubteams als Nummer zwei in Europa. Weitere Mitfavoriten sind Japan, die allerdings nach den tollen Leistungen und dem überraschenden Titel 2011 stark nachgelassen haben, und Brasilien, die zwar durch ihre bestens ausgereifte Technik vom Kunstrasen profitieren können, aber in Sachen Disziplin noch Luft nach oben haben.

Geheimfavoriten gibt es natürlich auch, so haben aber der Gastgeber Kanada, Schweden oder China nur Außenseiterchancen auf den Titel. Am ehesten ist noch Schweden ein Erfolg zuzutrauen, denn der spielstarke Kader hat am meisten Erfahrungen mit dem Kunstrasen, da dieser in Schweden traditionell oft bespielt wird. Auch dem deutschen Gruppengegner Norwegen werden kleine Chancen eingeräumt, immerhin sind sie amtierender Vize-Europameister. Ob die ungewohnten Platzverhältnisse ein entscheidender Faktor sein werden, bleibt jedoch abzuwarten.